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Ein neuer Campus für bonnorange AöR: Technik, Teamwork und ein klarer Blick nach vorn

Beitragsbilder_News Vertragsunterzeichnung bonnorange AöR

Aus alt und lange bewährt, mach neu und zukunftsweisend

Am 14.01.2026 war es so weit: In Bonn wurde offiziell der Grundstein für ein Projekt gelegt, das weit über die Grenzen eines klassischen Betriebshofes hinausgeht. Mit der Vertragsunterzeichnung für den neuen Campus der bonnorange AöR wurde aus Planungsrunden, Ideen und Konzepten ein gemeinsamer, verbindlicher Startpunkt.

@bonnorange AöR

Mit dabei: der Vorstand der bonnorange AöR, Herr Sven Sadewasser, Hitzler Ingenieure für die Projektsteuerung, PIRMIN JUNG für den Bauphysik und Brandschutz, Formitas für das Thema BIM – und wir als WUP INGENIEURE für die TGA-Planung. Ein starkes Team, das in den nächsten Jahren einen Campus entwickeln wird, der Funktion, Nachhaltigkeit und Arbeitsqualität miteinander verbindet.

Ein Betriebshof wird zum Campus

Der zukünftige bonnorange-Campus ist weit mehr als die „neue Betriebshoflösung“. Ziel ist es, die bestehenden Strukturen neu zu denken und einen Standort zu schaffen, der die täglichen Abläufe erleichtert – und gleichzeitig ein identitätsstiftender Arbeitsplatz für rund 500 Mitarbeitende wird.

Vier Geschäftsbereiche werden künftig auf einem Areal vereint: Stadtreinigung, Abfallwirtschaft, eigene Werkstatt und Verwaltung, so entsteht ein zusammenhängender Campus mit klaren Wegen, kurzen Distanzen und sinnvoll verknüpften Funktionen.

Funktional denken heißt: Abläufe verstehen

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@fischerarchitekten

Ein Kernbaustein der Planung ist die Funktionalität des Betriebshofes. Wenn Fahrzeuge, Mitarbeitende, Material und Entsorgung täglich im Fluss sind, müssen Wege logisch, sicher und intuitiv organisiert sein.

Für uns als TGA-Planer bedeutet das: Technik folgt den Abläufen – nicht umgekehrt.

Holz, Hybrid und Haltung: Das zentrale Verwaltungsgebäude

Ein besonderes Element des neuen Campus ist das Zentralgebäude in Holzhybridbauweise. Die Entscheidung für Holz ist dabei keine reine Designfrage, sondern ein klares Statement in Richtung nachhaltiges Bauen und angenehme Arbeitsatmosphäre. Denn das Zentralgebäude versteht sich als lebendiger Arbeitsort – nicht als reiner Bürocubus.

Integration von Geothermie und PV auf dem Dach: Energie vom eigenen Campus

Ein wichtiger Baustein des Energiekonzepts sind die geplanten Photovoltaikanlagen auf den Gebäudetrakten. Sie sorgen dafür, dass ein Teil der benötigten Energie direkt vor Ort erzeugt wird und der Campus seinen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten kann.

Für unsere TGA-Planung heißt das:

  • Integration der Geothermie – / PV-Anlagen in das Gesamtenergiekonzept
  • Abstimmung mit Dachaufbau, Statik und Begrünung
  • Intelligentes Zusammenspiel mit weiteren technischen Anlagen

So wird aus Geothermie und der „PV auf dem Dach“ ein funktionierendes System, das wirtschaftlich, ökologisch und technisch sinnvoll eingebunden ist – statt ein losgelöstes Add-on zu bleiben.

Ein Campus, der sich zur Stadt öffnet

Der neue Standort soll nicht nur nach innen wirken, sondern auch nach außen. Der Entwurf zielt auf eine offene, soziale und interaktive Arbeitsumgebung ab, die sich zur Stadtgesellschaft hin öffnet. Freiräume, Begrünung und ein zeitgemäßes Erscheinungsbild machen sichtbar, welche Rolle moderne Stadtreinigung und Abfallwirtschaft für eine funktionierende Stadt spielen.

Nachhaltigkeit mit Anspruch: DGNB im Blick

Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern integraler Bestandteil der Planung. Für den Campus wird eine Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in Gold angestrebt.

Dazu gehören eine ressourcenbewusste Bauweise, energieeffiziente Gebäude- und Anlagentechnik, der Einsatz von Holzhybridkonstruktionen sowie der systematische Einbezug der PV-Anlagen, sowie moderneste Wärmepumpentechnologie über den gesamten Lebenszyklus der Gebäude hinweg.

Unsere Rolle als TGA Planer

Wir begleiten das Projekt als verantwortliche Planer der Technischen Gebäudeausrüstung. Unser Fokus liegt auf einem stimmigen Energiekonzept, effizienten und robusten Anlagen, intelligente Regelungssysteme und technischen Lösungen, die den Arbeitsalltag vereinfachen und die Nachhaltigkeitsziele unterstützen.

Dabei arbeiten wir eng mit allen Projektpartnern zusammen – von der Projektsteuerung über die Bauphysik und den Brandschutz bis zum BIM-Management. Denn nur, wenn alle Disziplinen früh und offen miteinander planen, entsteht am Ende ein Campus, der im Betrieb so gut funktioniert, wie er auf dem Papier aussieht.

Ein Start mit Signalwirkung

Die feierliche Vertragsunterzeichnung war für uns mehr als ein formaler Akt. Sie markiert den gemeinsamen Start in ein Projekt, das zeigt, wie kommunale Infrastruktur, moderne Arbeitswelten und nachhaltige Planung zusammenspielen können.

Oder anders gesagt: Aus alt und lange bewährt machen wir gemeinsam etwas Neues und Zukunftsweisendes.

@bonnorange AöR | v.l.n.r.: Erich Kalthoff (WUP), Sven Sadewasser (bonnorange)
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