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Standort für Fischereiökologie & Aquakultur Landesamt für Natur, Umwelt & Verbraucherschutz
Bau – und Liegenschaftsbetrieb NRW

Bauherr

5.413 m²

Bruttogeschossfläche

21,2 Mio.

Gesamtbaukosten (brutto)

0,58 Mio.

Anrechenbare Kosten TA
gem. HOAI § 53 (brutto)

Über das Projekt

In der südwestfälischen Stadt Albaum wurde vor 90 Jahren der heutige Standort für Fischereiökologie und Aquakultur des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) unter dem Namen „Preußische Lehr- und Versuchsanstalt für Forellenzucht“ gegründet. Neben der modernen Aquakultur für die Speisefischproduktion beinhaltet das vielseitige Aufgabenspektrum verschiedene Artenschutzprogramme, einen eigenen Fischgesundheitsdienst und diverse Biomonitoringprogamme. Außerdem wird hier die Ausbildung zur Fischwirtin und zum Fischwirt angeboten.

Da die bestehenden Büro- und Laborgebäude nichtmehr den Anforderungen der aktuellen Aufgaben entsprechen, befindet sich ein Neubau in Planung. Neben einer Modernisierung der Büro- und Lehreinrichtungen, liegt ein besonderer Fokus auf den Laboreinrichtungen des Fischgesundheitsdienstes. Bauherr des Neubaus ist der BLB NRW und für die Generalplanung verantwortet sich die Berstermann + Dutczak Architekten Ingenieure GmbH aus Dortmund.

Wir sind bei diesem Projekt für die Planung der Laboreinrichtung und die Geräteplanung verantwortlich. Da für den Neubau die Zertifizierung „Gold“ des Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) angestrebt wird, leisten unsere Planer:innen hier entsprechende Zuarbeit.

Im Hinblick auf das Thema „nachhaltiges Bauen“, handelt es sich um ein besonders spannendes Projekt. Es ist geplant, dass der Holzhybridbau unter Verwendung von regionalem Holz und weiteren recyclebaren Baustoffen errichtet wird. Für eine möglichst autarke Energieversorgung soll eine Photovoltaikanlage in Kombination mit einem innovativen Eisspeicher verwendet werden.

In dem Eisspeicher wird kontinuierlich Wasser gefroren und wieder aufgetaut. Bei diesem Prozess wird Energie erzeugt, die sich in Wärme umwandeln lässt. Gleichzeitig lässt sich der Eisspeicher im Sommer für die Kühlung des Neubaus und der Fischzucht anlagen verwenden.

Bilder: Bergstermann + Dutczak Architekten Ingenieure GmbH

Weitere Referenzen

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